Wie kann ich eine Fläche abdichten?
Bei der Sanierung von Balkonen, Terrassen, Dachflächen oder Kellern hängt die richtige Abdichtungsmethode vor allem von der Wasserbelastung, dem Untergrund und der Geometrie der Fläche ab. In der Praxis haben sich zwei Verfahren bewährt.
Flüssigabdichtung (z. B. ALLESDICHT)
Die gebrauchsfertige Abdichtungsmasse wird in mehreren Schichten direkt auf den vorbereiteten, tragfähigen Untergrund aufgetragen. Nach dem Trocknen entsteht eine nahtlose, rissüberbrückende Gummihaut, die sich auch an Anschlüssen, Ecken und Durchdringungen fugenlos anschließt. Gerade an diesen Detailpunkten liegt ihr Vorteil, da keine Nähte oder Formteile nötig sind; das Verfahren eignet sich daher besonders für unregelmäßige und kleinteilige Flächen.
EPDM-Dachbahnen
Diese großformatigen Abdichtungsfolien werden zugeschnitten, verlegt und je nach Aufbau lose mit Auflast, mechanisch oder verklebt fixiert. Auf großen, ebenen Flächen mit wenigen Durchdringungen sind sie wirtschaftlich, weil sich große Bereiche mit einem Zuschnitt und ohne Nähte abdecken lassen. An Anschlüssen und Durchdringungen sind jedoch sorgfältig ausgeführte Verklebungen oder Formteile erforderlich.
Welches Verfahren wann?
Für kleine und mittlere Flächen sowie bei vielen Detailanschlüssen ist die Flüssigabdichtung meist die praktischere Wahl. Bei großflächiger Dachabdichtung mit wenig Detailarbeit kann die Bahnenabdichtung Vorteile bieten. In jedem Fall müssen der Untergrund tragfähig und sauber sein und ein ausreichendes Gefälle die Entwässerung sicherstellen.