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Häufig gestellte Fragen

    Muss Splitt unter Terrassenplatten verdichtet werden?

    Splitt unter Terrassenplatten wird als Bettung vor dem Auflegen mit der Rüttelplatte verdichtet, die Gummiplatten selbst werden danach schwimmend verlegt. Verdichten lässt sich dabei nur ein Gemisch mit Nullanteil wie Brechsand-Splitt 0/5. Der feine Sand füllt die Zwischenräume zwischen den Körnern, und die Schicht wird dadurch fest. Einkorniger Splitt 2/5 oder 2/8 ohne Feinkornanteil bleibt dagegen auch nach dem Verdichten beweglich. Als Bettung unter elastischen Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat ist er deshalb nicht standfest.


    Für die Splittbettung unmittelbar unter Gummiplatten gilt deshalb ein enges Maß. Auf einer verdichteten Schottertragschicht werden 2 bis 3 cm Brechsand-Splitt-Gemisch 0/5 abgezogen und mit der Rüttelplatte verdichtet. Unter einer 3 m langen Latte darf danach nirgends mehr als 0,5 cm Luft bleiben. Freigegeben ist dieser Weg nur für Baureihen mit ebener Unterseite, denn eine elastische Gummiplatte folgt jeder Mulde im Bett, die eine starre Platte noch überbrücken würde.


    Der empfohlene Weg ist deshalb ein Aufbau mit Kiesgittern, also Wabengittern aus Kunststoff, die den Splitt in ihren Kammern festhalten. Die Gitter werden auf das verdichtete Planum gelegt, eine dünne Splittschicht darunter gleicht nur Höhenunterschiede aus. Die Kammern werden bis genau zur Oberkante mit gebrochenem Splitt gefüllt, der sich besser verzahnt als runder Kies. Weil der Splitt in den Kammern nicht wandern kann, bleibt das Bett eben, und die Gummiplatten liegen plan auf.